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SIEBDRUCK SELBER MACHEN
1. Grafik / Filmerstellung
2. Sieb wählen und vorbereiten
3. Beschichtung / Trocknung
4. Siebbelichtung
5. Sieb-Entwicklung
6. Drucken / Rakeln
7. Fixierung
8. Siebdruckrahmen reinigen
9. Entschichtung
Probleme + Lösungen
Foto-Halbtonraster
Siebdrucktransfer / Transferdruck

1. Grafik / Filmerstellung

Am Anfang jedes Siebdruckprojektes steht das Motiv, welches man mit einer Bildbearbeitungssoftware wie z.B. Photoshop, GIMP oder Corel Draw erstellt. Die Vorlage sollte dabei in einem Dokument mit mindestens 300 dpi-Auflösung angelegt werden. Zu geringe Auflösung führt später beim Drucken des Belichtungsfilms zu pixeligen Ergebnissen. Das Grunddokument sollte übringes auch gleich in einem Format wie A3 oder A4 anlegt werden. Das hilft, den Überblick bezüglich der späteren Größe zu bewahren.

 

vorlage siebdruck film photoshop

 

Bei einem einfarbigen Druckvorhaben (für Einsteiger ratsam), wird das komplette Motiv in der gewählten Software „eingeschwärzt“, ganz egal in welcher Farbe später gedruckt werden soll. Der RGB-Farbwert muss auf "000" gestellt werden. Graustufen sind bei der Vorlage nicht erlaubt. Es darf am Ende in der Vorlage nur schwarz oder weiß zu sehen sein. Zu beachten ist, dass das Motiv seitenrichtig ausgedruckt wird. Alle schwarzen Elemente auf dem Film werden später den farbdurchlässigen Teil der fertigen Siebdruck-Schablone bilden.

Ist das Motiv fertig bearbeitet, wird es deckend auf einen Siebdruck-Belichtungsfilm, wie unseren hochwertigen MICRONOM PRO, gedruckt. Erhältlich sind die Filme in den Formaten A4, A3, A3+, A2 und sogar als Rollenware von 33cm, 43cm und 61cm Breite.

 

micronom pro belichtungsfilm siebdruck

 

Für den Druck eignen sich die meisten handelsüblichen Tintenstrahl- bzw. Inkjetdrucker (z.B. von EPSON, CANON oder HP) oder gute Laserdrucker. Wenn ein solches Gerät nicht vorhanden ist, dann kann auch der Dienst eines gut sortierten Copyshops in Anspruch genommen werden. Die dort vorhandenen Digitaldrucker liefern ausgesprochen gute Ergebnisse. Es gilt, je besser, schärfer und deckender der Belichtungsfilm, desto besser ist am Ende die Sieb-Schablone und damit also auch das Ergebnis auf dem T-Shirt. Wichtig ist daher, dass die Vorlage möglichst blickdicht und scharf ist. Sollte keine ausreichende Deckung erreicht werden, so können auch zwei Folien mit Tesaband übereinander montiert werden. Dies ist aber ehr eine Notlösung und nur bei einfacheren Motiven ratsam.

 

Praxis-Tipp

Sollte man sich einmal nicht sicher sein, ob der Inkjet-Belichtungsfilm richtig in den Drucker eingelegt wurde, dann befeuchtet man zwei Fingerspitzen und reibt sie leicht an einer Ecke des Films. Die klebrige Seite ist immer die bedruckbare Seite.

 

Wie man perfekte Belichtungsfilme mit unseren MICRONOM PRO Filmen und einem Inkjet-Fotodrucker erstellt, zeigen wir in diesem Anwendervideo. Reinschauen lohnt sich!

Perfekte Belichtungsfilme für Siebdruck erstellen

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